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Fragen und Antworten 

  • Diese Frage hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind insbesondere die Anforderungen an die Fläche und das gewünschte Ergebnis. Es ist zu berücksichtigen, ob eine herkömmliche Ansaat ausreicht oder zusätzlich ein Erosionsschutz erforderlich ist. Weitere Einflussfaktoren sind die Art des Bodens (Roh- oder Oberboden), das verwendete Saatgut sowie die Hangneigung der Flächen.Grundsätzlich gilt: Mit zunehmender Flächengröße sinkt der Preis pro Quadratmeter.

  • Mit dem Hydroseeding sind wir deutlich schneller als herkömmliche Verfahren. Während bei der klassischen Ansaat die Sämaschine noch abgeladen und einsatzbereit gemacht wird, haben wir die Fläche in vielen Fällen bereits fertig bearbeitet.

    Auch auf den aufwendigen Einsatz von Mulch- oder Erosionsschutzmatten verzichten wir vollständig. Diese müssen zunächst transportiert, ausgerollt und anschließend mit zahlreichen Erdankern oder Nägeln befestigt werden. Mit unserer Methode entfällt dieser zusätzliche Arbeitsaufwand zu 100 %.

    Je nach Tankgröße (1.500 bis 7.000 Liter) variiert die Dauer des Mischvorgangs. Größere Tanks benötigen zwar etwas mehr Zeit zum Anmischen, ermöglichen jedoch die Ausbringung deutlich größerer Flächen ohne Unterbrechung. Das sorgt für einen effizienten und wirtschaftlichen Arbeitsablauf.

  • Grundsätzlich gibt es kaum Einschränkungen. Überall dort, wo Vegetation wachsen kann, lässt sich auch eine Nassansaat einsetzen.

    Die Zusammensetzung der Mischung wird individuell an den jeweiligen Standort angepasst. Je nach Bodenbeschaffenheit, Hangneigung und Anforderungen variieren wir die Mischung aus Mulch, Saatgut, Dünger, Bodenhilfsstoffen und Haftmittel. So schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine gleichmäßige Keimung und eine dauerhaft dichte Vegetationsdecke. Die Stärke der Nassansaat oder des Hydroseedings liegt aber maßgeblich in den Extremlagen.

  • Unsere Mulchstoffe und Haftmittel werden regelmäßig geprüft und unter Praxisbedingungen getestet, um eine optimale Oberflächenhaftung auch an steilen Böschungen zu gewährleisten.

    Die eingesetzten Materialien sind für Böschungen bis zu einem Böschungsverhältnis von 1:1 geprüft und freigegeben. Unsere Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass auch deutlich steilere Flächen erfolgreich begrünt werden können. Ein gutes Beispiel dafür sind begrünte Lärmschutzwände, bei denen Hydroseeding seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird.

    Die tatsächliche Eignung hängt jedoch immer von den örtlichen Gegebenheiten ab.

  • Die besten Zeiträume für eine Nassansaat liegen in den Monaten April bis Juni sowie September bis November. In diesen Jahreszeiten herrschen in der Regel optimale Bedingungen: ausreichend Niederschlag und milde Temperaturen ohne Frostperioden.

    Auch in den Sommermonaten ist eine Nassansaat grundsätzlich möglich. Aufgrund der häufig trockeneren Witterung muss die Fläche jedoch regelmäßig bewässert werden, um eine erfolgreiche Keimung und Entwicklung der Pflanzen sicherzustellen.

  • Durch die eingesetzten Mulchstoffe schaffen wir optimale Keimbedingungen für das Saatgut. Die Mulchmaterialien speichern ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser und geben diese Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum kontinuierlich an das Saatgut ab.

    Gleichzeitig sorgen die Mulchstoffe für ein ausgeglichenes Mikroklima und halten die Keimtemperatur möglichst konstant. Dadurch kann die Vegetation schnell und gleichmäßig auflaufen.

    Bei der Beauftragung erhalten Sie ein individuell erstelltes Mischprotokoll. Darin sind die verwendeten Saatgutarten sowie die jeweiligen Keimzeiten aufgeführt, sodass Sie die Entwicklung der Fläche nachvollziehen können.

  • Ein großer Vorteil der Hydrosaat ist, dass aufwendige Bodenbearbeitungen vor der Aussaat in vielen Fällen entfallen. Eine maschinell planierte Bodenoberfläche ist in der Regel ausreichend. Dabei gilt: Je strukturierter und rauer die Oberfläche ist, desto besser können sich unsere Mischungen anhaften und zur Bodenstabilisierung beitragen.

    Bei der Ausbringung von Wiesen- oder Regiosaatgut werden häufig nur sehr geringe Saatgutmengen benötigt. Bei einer herkömmlichen Trockenansaat muss das Saatgut deshalb oftmals zunächst mit Trägermaterialien wie Sand oder Maisschrot vermischt werden, um eine gleichmäßige Ausbringung zu ermöglichen. Dies verursacht zusätzlichen Aufwand und weitere Kosten.

    Bei der Hydrosaat entfällt dieser Arbeitsschritt, da unsere Mulchstoffe das Saatgut während des Mischvorgangs gleichmäßig aufnehmen und eine präzise Ausbringung ermöglichen.

    Zusätzlich werden mehrere Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang kombiniert: Aussaat, Düngung, Bodenschluss und Schutz der Oberfläche erfolgen gleichzeitig. Besonders bei steilen Flächen zeigt die Hydrosaat ihre Vorteile, da herkömmliche Trockenansaaten dort häufig an ihre Grenzen stoßen.

  • Nein. Wir setzen wir ausschließlich umweltverträgliche Materialien ein. Verwendet werden natürliche Mulchstoffe aus Holzfasern sowie druckfarbenfreie Zellulose.

    Der Holzfasermulch entsteht als Nebenprodukt in Sägewerken. Durch eine thermische Behandlung und die anschließende Aufbereitung des Holzes entstehen hochwertige Holzfasern – ganz ohne zusätzliche Zuschlagsstoffe.

    Die eingesetzte Zellulose stammt aus der Kartonindustrie und ist frei von Druckerschwärze sowie PFAS (sogenannten „Ewigkeitschemikalien“).

    Auch bei den eingesetzten Bodenklebern setzen wir auf natürliche Rohstoffe. Diese basieren auf einem Erzeugnis aus der Guarana-Bohne, deren natürliche Eigenschaften eine sehr gute Haftwirkung ermöglichen.

    Damit verbinden wir eine effektive Begrünung mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

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